Mittwoch, 16. September 2020

Herzlich Willkommen

auf dem Internet-Blog
der evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim.
Unser Blog zieht auf die Kreiskirchenseite Hanau und wird zum 8. Dezember 2020 abgeschaltet

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Ihr Gemeindebüro
der evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim

Erntedank in Corona-Zeiten unter freiem Himmel

Am Sonntag, 4. Oktober, feiert die Kirchengemeinde ab 10 Uhr Erntedank. Diesmal wird im Kirchgarten unter freiem Himmel gefeiert. Nur bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in die Kirche unter Einhaltung der Hygienevorgaben verlegt. Da die Kirchengemeinde aus Gründen der Hygieneregeln im Kirchgarten keine Sitzplätze aufstellen darf, wird die Gemeinde stehen. Der Gottesdienst wird aber auch kürzer sein. 

Unter dem Eindruck der Corona-Krise fällt es vielleicht einigen Menschen schwer, Gott für ihre tägliche Versorgung zu danken. Gleichwohl hat Ostheim auch Grund, erleichtert zu sein: Niemand aus dem Ort ist bis zu Redaktionsschluss an Covid-19 gestorben. Darüber hinaus hat die starke gesellschaftliche Solidarität dazu beigetragen, dass die meisten Menschen auch wirtschaftlich die Krise tragen konnten. Besonnenheit kann man nicht verordnen. Sie ist eine Kraft Gottes (2. Timotheus 1,7). 


Geplant ist, dass wieder einige Ostheimer Konfirmanden gemeinsam mit Bäcker Brückner Brot backen, das für die Aktion „5000 Brote für die Welt“ im Anschluss an den Gottesdienst erworben werden kann.



Sonntag, 13. September 2020

Montag, 7. September 2020

Kerbsonntagpredigt, 6. September 2020


Predigttext: 1. Kor. 3, 9-15

 

Mittwoch, 2. September 2020

Gedankenanstoß

Corona lässt eine Welt der Alternativen entdecken

Schon seit Beginn der Corona-Krise hieß es von allen Seiten, dass das Leben nach Corona ein anderes sein würde als vorher. Doch was genau würde anders werden? Vielleicht ist es die Entdeckung, dass das Leben immer auch anders gelebt werden kann. Für jede Entscheidung gibt es immer auch mögliche Alternativen. Ob alle politischen Entscheidungen richtig waren, darüber gibt es Uneinigkeit. Freiheitsbeschränkungen, Schulschließungen, Gefährdung von Arbeitsplätzen und erfolgreichen Unternehmen - tatsächlich hatten die Entscheidungen zur Eindämmung der Pandemie schwere Nebenfolgen. Doch auffällig ist, dass viele Menschen in der Corona-Krise sagten, es gehe ihnen gut oder sogar besser als vorher. Vielleicht liegt die Zufriedenheit darin, dass man endlich einmal etwas anders machen konnte bzw. musste. Menschen konnten dabei entdecken, dass ihr Lebensglück nicht vom Shoppen oder weiten Reisen abhängt. Als man den Rat der Psychologen befolgte, die Situation mit „radikaler Akzeptanz“ anzunehmen, waren viele überrascht, dass sie manches, Gedankenanstoß: Corona lässt eine Welt der Alternativen entdecken das bisher zweifellos dazugehörte, nicht vermissten. Stattdessen wurden manche Freundschaften intensiviert und neue Kreativität an sich entdeckt. Selbst in der Politik, deren Vertreter ihre Entscheidungen gerne als notwendig und alternativlos stilisieren, entdeckt man, wie viele Optionen es gibt. Wäre es anders, dann wäre eine Demokratie mit vielen gegensätzlichen Vorschlägen und Programmen ja auch nicht möglich. Aber vielleicht lernt unsere Gesellschaft durch die Pandemie, wie viele Möglichkeiten und andere Wege es geben kann. Woran liegt es wohl, dass es immer noch andere Optionen gibt? Der christliche Glaube erwartet, dass sie sich immer wieder neu bilden. „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr‘s denn nicht?“ (Jesaja 43,19). Kein Wunder, dass wir das erst im Nachhinein entdecken. Aber es zu erwarten, heißt glauben.
Lukas Ohly

Kerbgottesdienst am Sonntag, 6. September 2020

Auch wenn die Ostheimer Kerb in diesem Jahr nicht in klassischer Weise begangen werden kann, so feiern die Gemeinden Ostheims dennoch einen Gottesdienst zum Kirchweihfest unter freiem Himmel: am Sonntag, 6. September, um 11.00 Uhr in einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Sportplatz der FC Sportfreunde Ostheim (Marköbeler Straße). Dazu laden wir herzlich ein. Die musikalische Gestaltung hat der Posaunenchor Ostheim. Wir danken dem Fußballverein, dass er uns Gastrecht gewährt.

Wir bitten die festgelegten Hygienemaßnahmen und die Abstandsregelungen zu beachten.

 

Gottesdienste September 2020


Folgende Hinweise für Gottesdienstbesucher*innen sind zu beachten:
  1. Gottesdienstbesucher*innen, die nicht aus einem Haushalt stammen, halten bitte mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen
  2. Es können nur die gekennzeichneten Sitzplätze (24) eingenommen werden
  3. Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung
Im christlichen Miteinander wollen wir feiern und dabei aufeinander achtgeben.
Bei trockenem Wetter wird der Gottesdienst nach draußen übertragen.

Vorbereitung auf den Kirchentag 2021 in Frankfurt

Im kommenden Jahr feiern Christen einen Deutschen Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt. Zwischen 12. und 16. Mai werden in der Mainmetropole über 100.000 Besucherinnen und Besucher erwartet, die in gemeinsamen Konzerten, Podiumsdiskussionen, Messeveranstaltungen und Gottesdiensten ihren Glauben vertiefen und erneuernde Impulse für ihr christliches Leben aufnehmen. Auch die Nidderauer Kirchengemeinden möchten gemeinsam mit Interessierten unserer Stadt den Ökumenischen Kirchentag besuchen. Die evangelischen Kirchenvorstände haben eine Arbeitsgruppe gebildet, die das Programm sichten und die Gemeinden auf besondere Herausforderungen für die Ökumene vorbereiten wird. Im September wird dazu in Hanau eine Veranstaltung für Kirchenvorstände stattfinden. Am Montag, 2. November, wird dann ab 19.30 Uhr im Ostheimer Gemeindehaus zu einem Treffen eingeladen, zu dem auch alle am Kirchentag Interessierten eingeladen sind.

Neues Buch über Ostheim

Der Ostheimer Pfarrer Friedrich Fink (1860–1947), führte von 1914 bis 1920 eine Chronik, in der er die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf das Dorf aufzeichnete. Darin berichtet Fink ausführlich über das Schicksal der Ostheimer Soldaten und die Lebensbedingungen ihrer Angehörigen in der Heimat: die zahlreichen Sammelaktionen im Dorf, die immer schlechtere Versorgung mit Lebensmitteln und Brennstoffen, die kirchlichen Veranstaltungen, die zeitweise Schließung der Schulen wegen epidemischer Krankheiten, die Aufnahme von Kindern aus dem Ruhrgebiet in Ostheim. Sehr anschaulich sind auch die Schilderungen über die Vorgänge in Ostheim nach Kriegsende: Parteiversammlungen, die Bildung eines Arbeiter und Bauernrats und die Wahlen zur neuen Gemeindevertretung, bei denen erstmals eine Frau kandidierte. Finks Chronik wird im Oktober als Buch erscheinen, die öffentliche Vorstellung ist für den 8. November im Gottesdienst vorgesehen. 

Vorbestellungen für das Buch können bereits jetzt erfolgen beim Gemeindebüro in Ostheim, Tel. 27418, oder über gemeindebuero.ostheim@ekkw.de. Der Preis des Buches beträgt 19,90 Euro.

Nidderauer Ringpredigt

Wer ist mein Nächster?

In einigen Geschäften sah man während der Corona-Krise in den Schaufenstern den Aufruf „Mehr Nächstenliebe!“ Das biblische Gebot, den Nächsten zu lieben wie sich selbst (3. Mose 19.19), erhält in der Gesamtgesellschaft den höchsten Zuspruch an jüdisch-christlichen Vorgaben. So allgemein es auch formuliert ist, so unbestimmt regelt es aber auch das menschliche Verhalten. Daher möchten die Nidderauer Ringpredigten zum Thema „Wer ist mein Nächster?“ seinem Sinn auf den Grund gehen.

Nachdem Pfarrerin Miriam Weiner (Eichen-Erbstadt) und der Ostheimer Pfarrer Lukas Ohly bereits dazu gepredigt haben, setzen nun im September die beiden Pfarrerinnen von Windecken und Heldenbergen die Reihe fort. Am Sonntag, 20. September, 10.00 Uhr, hält Pfarrerin Heike Käppeler, eine Predigt dazu. 

Eine Woche später, 27. September, folgt im Abendgottesdienst, 19.30 Uhr, eine Predigt von Pfarrerin Simone Heider-Geiss.

Konfirmandenbegrüßung und Kerb in Zeiten von Corona

Noch müssen Abstandsregeln eingehalten werden. Dadurch verändern sich auch die Gottesdienste. In anderer Form werden daher im September besondere Gottesdienste gefeiert: Am 13. September werden die neuen Konfirmanden in der Gemeinde begrüßt. 21 Jugendliche haben sich zum Kurs angemeldet. Normalerweise bereiten die Konfirmanden zu Beginn ihrer Zeit einen eigenen Gottesdienst mit der klassischen Ostheimer Liturgie vor. Doch aufgrund der Corona-Beschränkungen darf in Gottesdiensten nicht gesungen werden, so dass der Gottesdienst stark beschränkt ist. Auch die Platzzahl in der Kirche ist für die Einhaltung der Abstandsregeln stark reduziert. Dennoch soll die Begrüßung der jungen Christen in der Gemeinde herzlich sein. Auch wenn die Ostheimer Kerb in diesem Jahr nicht in klassischer Weise begangen werden kann, so soll doch am Sonntag, 6. September, in einem Gottesdienst auf dem Sportplatz um 11.00 Uhr der Kirchweihe gedacht werden.

Heiligabend in Corona-Zeiten: Freiwillige gesucht

An Heiligabend sollen in diesem Jahr an mehreren Plätzen Ostheims im Freien kurze Andachten mit kurzen Krippenspielen gefeiert werden. Dabei rufen wir die Bevölkerung auf, bei einer der Andachten mitzuwirken. Wegen der Corona-Pandemie werden wohl Großveranstaltungen nach wie vor nicht möglich sein. Daher wollen wir mit der Weihnachtsbotschaft zu Ihnen nach Hause kommen. Mitwirken können alle, die Lust haben, von Jung bis Alt. Ein wichtiges Element ist dabei der Posaunenchor, der wie beim Kurrendeblasen an unterschiedlichen Stationen in Ostheim verteilt mitwirken würde. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Pfarrer Lukas Ohly (Tel. 14 97 oder neu: lukas.ohly@ekkw.de).