Samstag, 31. Oktober 2020

Herzlich Willkommen

auf dem Internet-Blog
der evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim.
Unser Blog zieht auf die Kreiskirchenseite Hanau und wird zum 8. Dezember 2020 abgeschaltet

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Ihr Gemeindebüro
der evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim

 

Reformationspredigt, 31. Oktober 2020


 

Gedankenanstoß

Allein sterben, allein trauern. Mit Gott auferstehen

In diesem Jahr konnten wir vieles nur im kleinen Kreis oder gar allein erleben. So müssen Konfirmanden noch auf ihre große Feier warten. Jubelkonfirmationen, Hochzeiten wurden im Stillen und auch nur mit persönlichen Briefen begangen. Daneben fielen auch die großen Feste unseres Ortes aus. Am schlimmsten aber war, allein sterben zu müssen. Und für Angehörige wurde die Trauer dadurch verstärkt, dass die Bestattungen unter Einschränkungen oder gar Ausschluss der Öffentlichkeit begangen wurden. Was uns seit Jahrzehnten so wichtig geworden ist, nämlich ein Privatleben zu haben und unsere individuelle Lebensweise nur mit ausgewählten Freunden zu teilen, wird uns jetzt zu viel. Und vielleicht hält uns gerade jetzt die Corona-Krise den Spiegel vor, dass der Mensch nicht dafür bestimmt ist, allein zu sein, wie es am Anfang der Bibel heißt (1. Mose 3,18). Und Gott fährt fort: „Ich will ihm eine Hilfe machen.“ Danach schuf Gott die Tiere. Unsere Schicksale teilen wir auch mit Unbekannten. Wir wollen auch von nicht Nahe-stehenden gesehen und gestützt werden. Vielleicht wurden viele in diesem Jahr mehr von Tieren getröstet als von Bekannten, die es eigentlich gut mit ihnen meinen. Wie können wir wieder öffentlich sein? Ist Sterben öffentlich? In der Regel nicht. Sterben ereignet sich meistens in einer intimen Situation, in der sich zwei Menschen die Hände halten. Aber der Tod ist öffentlich. Der Schmerz und die Betroffenheit, dass der Platz eines Menschen leer geworden ist, soll gehört werden. Und er soll gemeinsam getragen werden, denn sein Platz ist für alle Zurückbleibenden leer. Aber ebenso, wie wir immer ohnmächtig den Tod ertragen müssen, konnten wir in diesem Jahr kaum öffentlich machen, was in die Öffentlichkeit gehört. Zugleich bleibt der Tod ein Geheimnis. Niemand weiß, was danach kommt, einfach deshalb, weil man den Tod nicht kennt. Ebenso wie Gott: Niemand hat ihn je gesehen. Aber von ihm muss öffentlich geredet werden. Und von ihm erwarten wir öffentlichen Zuspruch. „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“ spricht Gott (Jesaja 43,1). Unsere Grenzen sind nicht seine Grenzen. Er stellt die Verstorbenen in sein Licht, weil sie in seine Gemeinschaft gehören. 

 Lukas Ohly

Heimat– und Geschichtsverein publiziert Ostheimer Kriegschronik zum Ersten Weltkrieg

Der Historiker Prof. Dr. Jürgen Müller (Universität Frankfurt) hat das Handmanuskript des Pfarrers Fink, der während des Ersten Weltkriegs Gemeindepfarrer in Ostheim war, transkribiert und in kommentierter Form als Buch heraus-gegeben. Von nun an ist die Kriegschronik im Buchhandel erhältlich. Im Gottesdienst am 8. November, 10.00 Uhr, wird Müller im Namen des Ostheimer Heimat- und Geschichtsvereins ein Exemplar der Ostheimer Kirchengemeinde überreichen.
Der Heimat– und Geschichtsverein hat gemeinsam mit dem Fachbereich Geschichte der Frankfurter Universität in den vergangenen Jahren die Ortsgeschichte aufgearbeitet, Dokumente ausgewertet, Ausstellungen initiiert und etliche Publikationen hierzu herausgegeben.
Die Kriegschronik von Pfarrer Fink stellt die Betroffenheit der Ostheimer Landbevölkerung durch die Kriegshandlungen ausführlich dar.

Zwei Gottesdienste zum Ewigkeitssonntag

Am Ewigkeitssonntag, 22. November, gedenken wir in zwei Gottesdiensten der Verstorbenen, die im vergangenen Kirchenjahr evangelisch bestattet wurden. Um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr beginnen die Gottesdienste in der Kirche. 

Aufgrund der verordneten Abstandsregeln möchten wir den Trauernden, die in diesem Jahr einen geliebten Mitmenschen verloren haben, einen Vorrang geben, in der Kirche einen Sitzplatz zu bekommen. Wie in allen Ostheimer Gottesdiensten wird aber eine Außenübertragung auf den Kirchplatz eingerichtet sein. Wir wollen als Gemeinde neben den Trauernden stehen, die über die Trauer hinaus in diesem Jahr erschwerte Bedingungen aushalten mussten. 

Während der Gottesdienste muss für Frischluft gesorgt werden. Bitte ziehen Sie sich warm an. Wir werden stets kurze Andachtsformen feiern, damit niemand frieren muss.

Stadtweiter Gottesdienst am Buß- und Bettag

Zum Buß- und Bettag am Mittwoch, 18. November, laden die evangelischen Kirchengemeinden der Stadt zu einem Abendgottesdienst ab 19.30 Uhr in die Windecker Stiftskirche ein.

 

 

Literaturkreis zur christlichen Ethik Karl Barths

Der "Theologische Literaturkreis" trifft sich für die Dauer der Corona-Pandemie in großen und durchlüfteten Räumen. Am Dienstag, 17. November, treffen sie sich dazu ab 19.30 Uhr im Windecker Gemeindehaus, Eugen-Kaiser-Straße 35. Hier setzen die theologisch Interessierten der Region ihre Lektüre zu Karl Barths Römerbriefkommentar fort. Dabei behandeln sie die christliche Ethik, wie Barth sie entfaltet. Wer noch in das Buchprojekt Barths einsteigen möchte, kann sich bei Pfarrer Lukas Ohly nähere Informationen und den Text einholen.

 

 

Noch ein Vortrag zur Ethik Dietrich Bonhoeffers

Am Sonntag, 8. November
, hält Pfarrer Lukas Ohly in der Kirche der evangelischen Brücken-gemeinde (Bahnhofstraße) einen Vortrag zum Thema „Dietrich Bonhoeffer zum Widerstandsrecht gegen die Staatsgewalt“. Der Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt um 17 Uhr.
Der Theologe Dietrich Bonhoeffer gehörte zum Kreis des Widerstandes 20. Juli und wurde bereits vor dem gescheiterten Anschlag auf Adolf Hitler verhaftet und kurz vor Kriegsende von den Nazis ermordet. Sein Todestag jährte sich in diesem Jahr zum 75. Mal. In seinem praktischen Verhalten distanzierte sich Bonhoeffer von der protestantischen Lehre, dass niemand zum bewaffneten Widerstand berechtigt sei. In seinen Schriften hat Bonhoeffer sich zum Widerstandsrecht gegen die Staatsgewalt geäußert. Diese Position wird in dem Vortrag dargestellt und kommentiert. Auch wenn man Bonhoeffer dafür bewundern kann, dass er mit seinem Leben für seine Überzeugung einstand, ist gewaltsamer Widerstand grundsätzlich ethisch fragwürdig.
Kann mit Bonhoeffers Position etwa Gewalt im Namen der Religion gerechtfertigt werden? Pfarrer Ohly, der an der Universität Frankfurt zu Dietrich Bonhoeffer forscht, wird die ethischen Probleme skizzieren und Bonhoeffers Lösung darstellen, wie sich Christen entschlossen zwischen Widerstand und Anpassung bewegen. Wie weit dürfen Christen gehen, um Unrecht entgegenzutreten? Ohlys Vortrag gehört zu den Veranstaltungen, die im Kirchenkreis Hanau zum diesjährigen Bonhoeffer-Jahr angeboten werden.



Konfis backen Brote

Backstube Klaus Brückner
Die Aktion „5000 Brote für die Welt“ der hessischen Bäckerinnung und der evangelischen Kirchen in Hessen fand in diesem Jahr in einem anderen Umfang statt. Wegen Corona durften nur zwei Konfirmandinnen in der Backstube arbeiten. Viele Jugendliche haben jedoch das Brot im Anschluss des Erntedankgottesdienstes verkauft. Bäckerei Klaus Brückner stiftete dankenswerterweise die Zutaten und das nötige Know-how. Der Erlös geht an die Aktion „Brot für die Welt“.

Gelungener Erntedankprojekttag

Zum Erntedanktag haben sich etliche Kinder zum ersten Mal wieder im Kirchgarten getroffen. Wir haben über die Schöpfungsgeschichte gesprochen und in Stationen für die Ernte an Erntedank gedankt. Es begleitete die Kinder Lieder wie: „Wenn der frische Herbstwind weht“, „das Apfellied“ und „Hejo, spann den Wagen an“. Hauptthema war der Jahreskreislauf des Apfelbaumes.

 




Kinderweihnachtsbasteln

Nur Kleber und eine Schere braucht ihr mitzubringen zum großen Kinderweihnachtsbasteln. Am Samstag, 5. Dezember zwischen 11.00-12.30 Uhr. Corona bedingt wird diese Veranstaltung mit einem Hygienekonzept im Gemeindehaus in der Kirchgasse stattfinden. Hier können sich alle angemeldeten Kinder richtig kreativ mit der Jugendarbeiterin Desiree Schmidt und ihrem Teamerteam in den Jugendräumen aus-toben. Es werden Sterne, Christbaumanhänger und kleine Geschenke hergestellt. 

Anmeldung über: Jugendarbeiterin Desiree.Schmidt1@gmx.de. Tel.: 0157/39 38 39 86

 

 

Gottesdienste im November 2020